
Die Stendaler Tafel begeht ihr 20-jähriges Bestehen mit einer Feier.
eröffnete Melanie Märtens die Veranstaltung, "...Ich freue mich, dass so viele Gäste da sind, Wegbegleiter, Kollegen, Freunde der Tafel. Die Aufregung war bei den Vorbereitungen und der Organisation deutlich zu spüren.

Laut Angaben von Dr. Christoph Lenz, Geschäftsführer des Sozialtherapeutischen Zentrums Gut Priemern gGmbH, das die Trägerschaft der Tafel innehat, steht das Jubiläum vor allem im Zeichen des Ehrenamtes. Das 20-jährige Bestehen sei ein sichtbares Zeichen ehrenamtlichen Engagements.

berichtet Gründerin Bärbel Kohl und erinnert in ihrem Rückblick an die Anfänge der Stendaler Tafel. Wie sie schilderte, mussten zunächst ehrenamtliche Mitarbeiter gewonnen, Termine geplant und vor allem Spender gefunden werden. Kontakte zu Supermärkten und zum Paritätischen Wohlfahrtsverband seien „zum Erstaunen sehr schnell“ zustande gekommen. Die Rahmenbedingungen seien jedoch kaum mit den heutigen zu vergleichen gewesen.
Ihr „großer Wunsch“ sei, dass eines fernen Tages kein Tafel-Jubiläum mehr gefeiert werden müsse, „weil die Tafeln unnötig geworden sind“.
Landrat Patrick Puhlmann gratulierte der Einrichtung zum runden Geburtstag. „Herzlichen Glückwunsch zu 20 Jahren Tafel“, sagte er. Die Tafel sei ein „Zeichen der Menschlichkeit“, ebenso wie die Träger, die sich der Aufgabe angenommen hätten, und die Stadt, die Räume zur Verfügung stelle. Dass es eine anhaltend hohe Spendenbereitschaft von Firmen, Unternehmen und Privatpersonen gebe – bis hin zu Aktionen wie selbst gekochter und gespendeter Marmelade durch Uwe Lenz –, sei dafür ein weiteres Zeichen. Die Arbeit in der Tafel sei körperlich anspruchsvoll und emotional belastend, so Puhlmann, zumal die Zahl der Bedürftigen steige.
Er dankte den Engagierten „für ihr Engagement und ihre Zeit“ und wünschte der Stendaler Tafel „alles Gute für die nächsten Jahre“.

